Lieber Ryan,

ok, ich hab’s verstanden. “Only God Forgives” sollte so ein Brett sein wie “Drive”, mit eindringlichen Bildern, edlen Slow-Motions, einem abgefahrenen Soundtrack und einem “Rambo” alle Ehre machenden Sprachanteil deinerseits. Das funktioniert aber nicht jedes Mal. Aber das muss dir und vor allen Dingen Refn vermutlich durch den Kopf gegangen sein. Vielleicht wart ihr beide voll oder high oder beides, als ihr beschlossen habt, so ungefähr das gleiche nochmal zu machen, nur am besten in Südamerika oder Moldavien oder Thailand.

Ich hab’s wirklich versucht. Auch und gerade weil ich doch “Drive” so mag und schon so oft mit offenen Fenstern und “Tick of the Clock” von den Chromatics auf Endlos durch die Nacht gefahren bin. Aber das einzige, das funktioniert hat, war etwas, das es so in “Drive” nicht gab, nämlich Kristin Scott Thomas als deine Mutter.

Eine Chance hast du ja noch, aber wehe du verkackst “Place beyond Pines”, dann gibt’s Ärger.

Gruß und Kuss,

PE

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